Erstellt am:
13. März 2019

5-Euro-Wohnen: NHT baut nächste Projekte

Die beiden NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner (re.) und Markus Pollo (li.) mit Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader und Bürgermeister Hans Lintner beim ersten 5-Euro-Wohnbau Österreichs in Schwaz. Fotonachweis: NHT/Frischauf

SCHWAZ (13.03.2019). Mit dem 2017 fertiggestellten 5-Euro-Wohnprojekt in Schwaz hat die NHT österreichweit neue Maßstäbe im Bereich des leistbaren Wohnbaus gesetzt. Das funktionelle Wohngebäude mit 18 Wohneinheiten verfügt über den NHT-Standard mit Komfortlüftung, tiefen Balkonen und einem Lift.  Anstelle einer Tiefgarage wurden 14 Abstellplätze im Freien errichtet.

 

Zahlreiche Delegationen aus dem In- und Ausland haben das Referenzprojekt bereits besichtigt. Mittlerweile gibt es ähnliche Projekte in Tirol und anderen Bundesländern. Aktuell plant die NHT zwei neue 5-Euro-Häuser in Haiming (23 Mietwohnungen) und Baumkirchen (14 Mietwohnungen und zwei Einheiten für betreubares Wohnen). „Wir starten noch heuer in beiden Gemeinden mit dem Bau“, erklärt NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner: „Die Fünf-Euro-Wohnung ist kein Marketingschmäh, sondern Realität, wenn sich alle bemühen.“

 

Mietpreissenkung in Schwaz

 

Beim 2017 fertiggestellten 5-Euro-Wohnprojekt in Schwaz konnten nach Vorliegen der ersten Betriebskostenabrechnung die monatlichen Aufwendungen für die Mieter noch einmal nach unten korrigiert werden, so NHT-Geschäftsführer Markus Pollo: „Wir liegen mit einer Bruttomiete von 4,65 Euro/m² um 35 Cent/m2 niedriger als ursprünglich kalkuliert. Das ist ein deutliches Signal dafür, dass die 5-Euro-Bruttomiete gehalten werden kann. Im Preis sind sämtliche Kosten inkludiert. Eine Drei-Zimmerwohnung mit 73 m² kommt damit auf 339,45 Euro. Dieses Angebot ist unschlagbar am Markt.“

 

Für die zuständige Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader ist der Fünf-Euro-Wohnbau vor allem in den Ballungsräumen ein Zukunftskonzept: „Kompakte und energiesparende Wohngebäude ohne viel Schnick-Schnack bzw. Tiefgarage senken die Baukosten erheblich, ohne dass die Wohnqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner leidet. Die hohe Bauqualität der gemeinnützigen Wohnbauträger in Tirol kann dabei jedenfalls mit jener der Privaten als ebenbürtig gesehen werden.“  (Quelle: NHT)


Erstellt am 13. März 2019, um 12:06 Uhr

 

Kommentare

Weitere Nachrichten