Erstellt am:
21. Mai 2019

LR Tilg: „Spitalsreform im Bezirk Kitzbühel ist auf Schiene“

Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg mit Paul Sieberer (re.), Obmann des Gemeindeverbandes Bezirkskrankenhaus St. Johann i.T. ©Land Tirol

Zukunftspaket für BKH St. Johann beim zweiten Häusergespräch fixiert

Die Tiroler Spitalsreform geht ins Finale. In enger Abstimmung mit dem Krankenhausträger wurde in den letzten Tagen beim zweiten Häusergespräch ein Zukunftspaket für den Standort St. Johann in Tirol geschnürt: Die Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde wird auch künftig die Gesundheitsversorgung der Kinder- und Jugendlichen im Bezirk Kitzbühel absichern. Eine Einheit für Altersmedizin wird mit zusätzlichen 20 Betten wird außerdem aufgebaut. Die Details präsentierte Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg heute, Dienstag, im Rahmen eines Pressegesprächs mit Gemeindeverbandsobmann Paul Sieberer.

 

 

 

Kinderabteilung sichert maßgeblich die Versorgung der Kinder- und Jugendlichen

 

 

 

„Das BKH St. Johann ist mit seinen 690 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die zentrale Anlaufstelle für die Akut- und Basisversorgung im Bezirk Kitzbühel und wird im Zuge der Tiroler Spitalsreform weiter gestärkt und als Standort abgesichert“, betont der Gesundheitslandesrat. Die Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde bleibt mit zwölf Betten bestehen. „Der ursprüngliche Expertenvorschlag ging von einer Zusammenführung mit Kufstein aus. Mir ist es wichtig, dass die Kinder und Jugendlichen auch zukünftig in der Region eine rasche und bestmögliche Behandlung erfahren. Daher habe ich mich für diese wohnortnahe Lösung eingesetzt“, so Tilg.

 

Obmann Paul Sieberer zeigt sich sichtlich erfreut darüber und weiter: „Mit seiner Entscheidung hat der Tiroler Gesundheitslandesrat einmal mehr gezeigt, dass er die schlüssige Argumentation unserer Experten im BKH St. Johann und das Anliegen der Bevölkerung ernst genommen hat.“ Das Bezirkskrankenhaus bleibt außerdem ein Kompetenzzentrum im Bereich der Orthopädie. Das BKH St. Johann hat sich speziell auf diesem Gebiet einen sehr guten Ruf erarbeitet und ist dafür über die Grenzen des Bezirkes hinaus bekannt. Auch das Bettenangebot wurde dementsprechend ausgelegt.

 

 

 

NEU: Stationäre Palliativversorgung sowie Department für Akutgeriatrie

 

 

 

Das Bezirkskrankenhaus betreibt auch weiterhin einen Schwerpunkt im Bereich Innere Medizin. Neu ist die Einrichtung eines Departments für Akutgeriatrie und Remobilisation mit insgesamt 20 Betten und die Ausweisung von vier Betten für die Palliativversorgung im Bezirkskrankenhaus.


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Erstellt am 21. Mai 2019, um 20:12 Uhr

 

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