Erstellt am:
21. November 2018

LRin Palfrader: „Digi-Offensive mit 110 Pilotschulen in ganz Tirol gestartet!“

Bildungslandesrätin Beate Palfrader mit Schülerinnen und Direktorin Sabine Rainer (re.) und LSI Helmut Hammerl bei den elektronischen Bauwerken am Legotisch. © Land Tirol/Oswald

Land Tirol investiert fünf Millionen Euro für digitales Lernen im Pflichtschulbereich der Sechs- bis Vierzehnjährigen

An der Neuen Mittelschule Hötting-West in Innsbruck gibt es die unverbindliche Übung „Lego Robotics“. Im Zuge der Digitalisierungsoffensive des Landes Tirol lernen hier die SchülerInnen, fächerübergreifend und vernetzt zu denken. Bildungslandesrätin Beate Palfrader hat in insgesamt 110 Pilotschulen mit 785 Klassen in ganz Tirol jetzt diese Initiative im IT-Bereich gestartet, in die das Land Tirol bis zum Jahr 2022 fünf Millionen Euro investiert. Parallel dazu stellt das Land Tirol 50 Millionen Euro für den Breitbandausbau in Tirol zur Verfügung. „Mit der Digitalisierungsoffensive ‚Bildung 4.0 – Tirol lernt digital‘ soll die IT-Ausstattung an den Tiroler Schulen verbessert und die digitale Kompetenz der Schülerinnen und Schüler erhöht werden. Dazu gehören digitale Lehr- und Lernlabors genauso wie eine Ausbildungs- und Fortbildungsoffensive für Lehrpersonen. Zielgruppe sind alle Pflichtschulbereiche Tirols“, stellte LRin Palfrader bei einer Unterrichtsprojektpräsentation in der NMS Hötting-West fest. „In diesem Schuljahr 2018/19 wird der Fokus auf die 110 Pilotschulen gesetzt, in den kommenden Jahren sollen dann die weiteren Schulen nachziehen.“ Enormes SchülerInnen-Interesse In der NMS Hötting-West haben sich seit Bestehen dieses Angebots die Anmeldungen für diese unverbindliche Übung bereits verdreifacht. „Das Interesse der Schülerinnen und Schüler für die Digitalisierung im Unterricht steigt. Deshalb bieten wir im kommenden Schuljahr einen zusätzlichen Schwerpunkt ‚Kreatives Handwerk & Robotics‘ an. Dort können sich die jungen Leute in verschiedenen Bereichen hervorragendes technisches und handwerkliches Wissen aneignen“, erklärte Sabine Rainer, Direktorin der NMS Hötting-West. Erfahrungen in Theorie und Praxis Durch diese Schwerpunktsetzung wird den SchülerInnen ein guter Einstieg in eine weiterführende Schule oder ins Berufsleben ermöglicht. Die ständigen Erarbeitungs- und Präsentationsmöglichkeiten tragen zur Selbstentfaltung und Persönlichkeitsbildung der SchülerInnen bei. Außerdem werden inhaltliche Lösungsstrategien entwickelt und angewandt sowie fächerübergreifendes vernetztes Denken und die Feinmotorik gefördert. Auch können sie Erfahrungen in verschiedenen Entstehungsprozessen sammeln und nach Einblicken in die Programmiersprache bereits selbst kleine Programmierungen durchführen. Die Pilotschulen in Tirol • Bezirk Imst: 9 VS, 1 NMS • Bezirk Innsbruck: 9 VS, 3 NMS • Bezirk Innsbruck Land Ost: 8 VS, 1 ASO, 2 NMS • Bezirk Innsbruck Land West: 4 VS, 1 NMS, 1 BRG • Bezirk Kitzbühel: 7 VS, 2 NMS, 1 PTS • Bezirk Kufstein: 9 VS, 4 NMS, 2 BRG • Bezirk Landeck: 5 VS, 1 ASO, 2 NMS, 1 BRG • Bezirk Lienz: 9 VS, 7 NMS • Bezirk Reutte: 7 VS, 1 BRG • Bezirk Schwaz: 5 VS, 5 NMS, 3 PTS (Erklärung Abkürzungen: VS=Volksschule, NMS=Neue Mittelschule, PTS=Polytechnische Schule, BRG= Unterstufe Bundesrealgymnasium, ASO=Allgemeine Sonderschule) Quelle: Land Tirol


Erstellt am 21. November 2018, um 10:49 Uhr

 

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