Erstellt am:
31. März 2017

Schutzalter beim Rauchen auf 18 Jahre angehoben

Landesobfrau Beate Palfrader mit ihren Kolleginnen und Kollegen

„Mit der Anhebung des Rauchverbotes haben wir einen zukunftsweisenden Beschluss gefasst: Wir vergrößern die Hemmschwelle für den Griff zur ersten Zigarette und schaffen damit noch mehr Bewusstsein für die Gefahren des Tabakkonsums“, betont Tirols AAB Landesobfrau und Jugendlandesrätin Beate Palfrader, auf deren Initiative dieses Thema zum zentralen Punkt der Länderkonferenz wurde.

Dass Österreich im internationalen Vergleich eine besonders hohe Zahl an jugendlichen RaucherInnen aufweist, ist für sie Anlass um zu handeln: „Der Schutz der Gesundheit unserer Jugendlichen muss oberste Priorität haben. Gleichzeitig gilt es, die Hebel bei der Aufklärung und Sensibilisierung anzusetzen: Verbote allein reichen nicht, um junge Menschen zu schützen. Begleitend dazu bedarf es bewusstseinsbildender Maßnahmen sowie einer Persönlichkeitsstärkung junger Menschen im Umgang mit Suchtmitteln und Gruppendynamik.“

 

Ebenfalls sensibilisiert werden sollen Eltern, Erziehungsberechtige, Lehrpersonen und Verantwortliche der außerschulischen Jugendarbeit in Ihrer Verantwortung als Vorbild.

 

In den vergangenen zwei Tagen diskutierten die JugendreferentInnen aller Bundesländer und aus Südtirol mit der zuständigen Ministerin zusammen über jugendpolitische Themen.

 

Nach reichlicher Abwägung einigten sich die Länder auf eine entsprechende bundesweite Harmonisierung der Jugendschutzgesetze. Das einheitliche Schutzalter soll bis spätestens Mitte des Jahres 2018 in den jeweiligen Landesgesetzen österreichweit verankert werden.


Erstellt am 31. März 2017, um 14:36 Uhr

 

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