Erstellt am:
11. April 2018

VP-StR Andreas Wanker: „Innsbruck muss als Standort für die Gebietskrankenkasse erhalten bleiben“

Zentralisierungs- und Einsparungspläne der FPÖ-Sozialministerin gehen zu Lasten der Arbeitnehmer.

„Es kann doch nicht sein, dass man ein gut funktionierendes System zerschlagen will, indem man auf Zentralisierung setzt und mit den angedachten Sparmaßnahmen wie durch die Auflösung der AUVA wieder einmal die Arbeitnehmer und ihre Familien trifft. Die Tiroler Gebietskrankenkasse am Standort Innsbruck arbeitet hervorragend. Das Geld unserer Versicherten soll auch in Zukunft bei uns verwaltet werden und nicht in Wien. Zudem müssen der Standort Innsbruck und die Arbeitsplätze in der Gebietskrankenkasse unbedingt erhalten bleiben“, kritisiert AAB-Bezirksobmann und Stadtrat Andreas Wanker die Zentralisierungspläne von FPÖ-Bundesministerin Hartinger-Klein.

 

 

 

Auch wenn versichert werde, keine Krankenhäuser zu schließen, keine Leistungen für Patienten zu kürzen und die zahlreichen Angestellten offenbar nicht um ihre Jobs fürchten müssen, sieht Andreas Wanker sehr wohl Gefahr im Verzug. „Jedes noch so gute System braucht Reformen und regelmäßig Anpassungen zur Steigerung der Effizienz, nicht aber zur Verschlechterung des Systems und zu einer Mehrbelastung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, so Wanker, für den die Beibehaltung der Beitragshoheit der Landesstellen unverzichtbarer Bestandteil der Selbstverwaltung ist.


Erstellt am 11. April 2018, um 13:04 Uhr

 

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