Holen Sie sich ihr Geld zurück

Geld sparen. Ende Jänner wird es Zeit, seine Unterlagen zu sichten und zu richten, um die zu viel bezahlte Steuer des Vorjahres zurückzuholen. Richtig los geht’s erst ab 1. März.

Um zuviel bezahlte Steuer zurückzubekommen, ist es notwendig, die Arbeitnehmerveranlagung (früher Lohnsteuerausgleich) einzureichen und die entsprechenden Freibeträge geltend zu machen. Dies kann nach wie vor in Papierform mit Hilfe des Formulars L1 bewerkstelligt werden. Wenn man Kinder hat unbedingt das Formular L1k beilegen, denn dadurch können beispielsweise die Kinderfreibeträge und Kinderbetreuungskosten als Freibeträge beantragt werden.

Schneller und angenehmer geht´s jedoch mit der Online-Variante des Lohnsteuerausgleichs. Dabei kann man vor dem Abschicken bereits die Höhe der Gutschrift oder etwaigen Nachzahlung am Bildschirm ablesen. Der Ablauf und das Ausfüllen ist ganz einfach, bereits jetzt kann man die dafür notwendigen PIN-Codes persönlich mittels Lichtbildausweis beim Finanzamt abholen oder Online auf https://finanzonline.bmf.gv.at/fon/ beantragen. Diese werden dann per Post zugestellt.
 

 
Ab März geht's los.

Es können bereits jetzt die Rechnungen und Belege vom Vorjahr von diversen Freibeträgen gesammelt und geordnet werden, damit man dann ab 1. März zur Durchführung der Arbeitnehmerveranlagung startklar ist. Im Jänner und Februar hat es noch wenig Sinn, da die Arbeitgeber noch bis zum 28. Februar Zeit haben, den Jahreslohnzettel, auf dem das Einkommen und die abgeführte Lohsteuer stehen, ans Finanzamt zu übermitteln. Erst ab diesem Zeitpunkt können die Anträge bearbeitet werden bzw. Online die Vorberechnung durchgeführt werden. Macht man die Steuererklärung zu früh, kann dies sogar zu unberechtigten Gutschriften führen, sofern beispielsweise bei mehreren Arbeitgebern erst ein Lohnzettel übermittelt worden ist bzw. Krankengeld oder Arbeitslosenunterstützung noch nicht gemeldet worden sind. Diese Gutschriften müssen dann wieder ans Finanzamt inklusive Zinsen zurückbezahlt werden.

 
Hier unsere Familien Steuer-Tipps 2013: